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Release

Ghost Stories Coldplay

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Auf ihrem 6. Album gibt sich die, laut Time Magazine, "größte Rockband der Welt" sehr intim. Mit minimalistisch arrangierten Songs über Trennungsschmerz.

"Ghost Stories" ist wohl das intimste Album von Coldplay. Sänger Chris Martin verarbeitet hier die Trennung von Gwyneth Paltrow und schüttet seine persönlichsten Gefühle aus. All dies fließt in das Konzept des Albums mit ein: Wie wirken sich die Geister der Vergangenheit auf deine Gegenwart und Zukunft aus? Lässt du dir dein Leben von ihnen ruinieren? Die minimalistischen Arrangements setzen das Konzept perfekt geisterhaft und zerbrechlich um. Soft, ja geradezu ätherisch, beginnt "Ghost Stories" mit "Always In My Head". Vorab erschienen drei Singles, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Während die melancholische Kälte von "Midnight" stark an Bon Iver erinnert und sich somit gut in das Konzept fügt, wirkt der Dance-Track "A Sky Full Of Stars" beinahe zu optimistisch. "Magic" wiederum gibt sich gefühlvoll und nachdenklich. Das Thema des Liebeskummers prägt "Ghost Stories", aber bei einem Alternative-Pop-Album ist das durchaus okay.

Klaas Ilse | 19. Mai 2014
Nr.
Titel

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