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Release

Elaenia Floating Points

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Das mit Spannung erwartete Debütalbum des Londoners ist der erhoffte große Wurf zwischen Ambient, proggy Electronica und astralem Jazz.

Sam Shepherd alias Floating Points ist eine Ausnahmeerscheinung. Nach einem guten Dutzend Maxis, die immer organischer wurden und den Londoner stets weiter vom klassischen Club-Dancefloor entfernt haben, von dem er ursprünglich kam, stellt sein Debütalbum den vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung dar. Und je weiter seine Tracks House, UK-Garage, Jazz und Electronica transformieren und daraus etwas ganz Eigenes machen, desto größer wird seine Fanschar. "Elaenia" ist der große Wurf, den sich viele erhofft, nicht wenige auch erwartet haben. Das Album fließt mit einer unglaublich eleganten und ruhigen Intensität, ähnlich wie die zwanzigminütige Jazz-Meditation "Harvest Time" von Pharoah Sanders, mit der er kurz vor der Veröffentlichung des Albums sein Set im Berliner Berghain eröffnete. Seine Liebe für die spirituellere Seite von Jazz, aber auch für Brazil oder proggy Electronica, bildet die Basis für "Elaenia", das mehr als nur eine Lanze für das Albumformat bricht. Mit Sicherheit eines der besten Alben des Jahres 2015.

Sven von Thülen | 6. Nov 2015
Nr.
Titel

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