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Release

What Went Down Foals

5

Anfangs ein bisschen verkopft, laufen sich die Foals auf ihrem vierten Album rasch frei und schicken ihren Indie-Rock zuverlässig vom Kopf in die Beine.

Die Foals sind ja eine der wenigen Indiebands, die sich tatsächlich mit jedem Album verbessern, obwohl keins dem anderen gleicht. Ihr sehnsüchtig erwartetes viertes Album hört auf den Namen "What Went Down" und scheint auf den ersten Blick weniger Verspieltheit zuzulassen als der 2013 erschienene Vorgänger "Holy Fire". Dabei brauchen die fünf Engländer einfach nur ein bisschen Anlauf, um ihren tanzbaren Mathrock anzuheizen. Beginnen die ersten Songs auf "What Went Down" noch arg verkopft mit herkömmlichen Rock-Anleihen, schicken Foals ihren Sound nach und nach in die Beine. Synthies verdrängen Gitarren, der Gesang von Yannis Philippakis löst sich und mit ihm die gesamte Stimmung. Kein Platz mehr für Anspannung. Das dürfte auch an Produzent und Simian-Mobile-Disco-Hälfte James Ford liegen, der die beabsichtige Vertracktheit anspruchsvoll entwirrt. Erster Höhepunkt ist "Birch Tree", gefolgt von dem ätherisch explodierenden "Give It All" und dann geht es eigentlich Schlag auf Schlag weiter. Start-Ziel-Sieg auf ganzer Linie für die Foals.

Verena Reygers | 28. Aug 2015
Nr.
Titel

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