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Release

St. Vincent St. Vincent

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St. Vincent stand bereits mit Arcade Fire, Xiu Xiu und Sufjan Stevens auf der Bühne. Auf ihrem fünften Album führt sie nun diese (und viele andere) musikalischen Welten zusammen.

St. Vincent's bisher bestes Album”, so der Kommentar zu Annie Clarks neuem Werk von Bob Boilen, Macher der Show „All Songs Considered” der US-Senderfamilie NPR. An Zuspruch fehlt es dem selbstbetitelten Album wirklich nicht. So schreibt die amerikanische GQ „you could play at a funeral. How can you not love her?”. Eine wahrlich interessante Betrachtungsweise, mit der man sich der Faszination des Albums aber ganz gut nähern kann. Worin sich alle einig sind, ist, dass Clarks Zusammenspiel aus aggressiven Gitarrenriffs, ätherischen Vocals, 80er Synthie-Arrangements mit wilden Percussions niemals gekonnter und ungezwungener klang. Die aus Oklahoma stammende Multi-Instrumentalistin führt durch ihre musikalische Sicht der Dinge und scheint dabei völlig genrefrei vorzugehen. Musik, die wie ein modernes Kunstwerk klingt. Zu gleichen Teilen laut und leise. Vielleicht gehen manche Songs nicht gleich beim ersten Hören ins Ohr. Das tolle an „St. Vincent“ ist aber, dass einem das Album als ganzes nicht mehr aus dem Kopf gehen wird.

Hans-Peter Ostermünchner | 24. Feb 2014
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