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Release

Arena Negra The Myrrors

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Amerikas Psych-Rock-Hoffnung The Myrrors taucht mit dem beschwörend guten und hinreißend vernebelten Zweitwerk "Arena Negra" aus der Versenkung auf.

Sie ist sofort da, diese weltferne Aura, diese psychedelische Grundstimmung: Schon wenige Töne von Arena Negra reichen aus, um sich in selige "Set The Controls For The Heart Of The Sun"-Zeiten zurückversetzt zu fühlen. Ganz richtig, die Psych-Rocker The Myrrors haben ein großes Vorbild, und dieses Vorbild heißt Pink Floyd. Dem huldigen sie unverblümt, aber alles andere als plump, ergänzen die reiche Soundwelt der englischen Ikonen mit eigenen Ideen und meditativer Kraft. Beruhigend, im besten Sinne einlullend und akzentuiert mit sanften, choralen Gesängen, schöpfen The Myrrors auf ihrem zweiten Album aus den vollen Krügen der Bewusstseinserweiterung, fesseln den Hörer nicht mit prägnanten Riffs oder großen Refrains, sondern mit der alles umwabernden Stimmung, die sie von Anfang an evozieren. Reduziert, ohne spärlich zu wirken, mit fein gearbeiteten Flötenparts und - vor allem in der zweiten Hälfte - liebevoll platzierten Reminiszenzen an ihre Wüstenheimat Arizona und entsprechende Stoner-Einflüsse. Der Lizard King wäre hochzufrieden.

Björn Springorum | 23. Mai 2016
Nr.
Titel

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